Magleopold

Ohne Bildung haben Kinder besonders in Afrika keine Change im Leben. Die beste Entwicklungshilfe heute, der beste Kampf gegen Kinderarbeit, das beste Mittel gegen Indoktrination, Extremismus, Armut und Abhängigkeit, ist eine gute Schulbildung.

Die Situation

Gymnasium der UnterstufeIn dem Dorf Nkumeato leben 12000 Einwohner, es gibt jedoch keine Höhere – oder Mittelschule. Die Kinder müssen einige Kilometer in die umliegenden Dörfer zur Schule gehen. Die Kinder die von unserem bisherigen Schulprojekt profitiert haben, gehen in verschiedenen Dörfern in die Schule, sodass eine Errichtung einer Mittelschule im eigenen Dorf eine große Motivation für die Eltern und Kinder sein wird. Außerdem ist die Lage im Land so, dass ein Kind, das nur über einen Volkschulabschluss verfügt fastkeine Change mehr am prekären Arbeitsmarkt hat. Daher bemühen sich viele Eltern ihren Kind mindestens einen Abschluss zu ermöglichen. Und eine Schule in unmittelbarer Nähe erhöht weiters die Motivation in die Schule zu gehen!Die Qualität der schulischen Bildung an den öffentlichen Schulen ist vergleichsweise niedrig, viele Privatschulen sind nur für Kinder aus begüterten und reichen Familien finanzierbar. Kinder aus ärmeren Verhältnissen haben oft keine Chance qualitative Grund und Mittelschulbildung zu bekommen. Begabtenförderung existiert nicht. Wer etwas geschafft hat, hat es sich selbst erkämpft.

Die Idee: Magleopold

Rohbau d. spaeteren OberstufeDiesem Schulprojekt haben wir den Namen “Magleopold Educational Fondation” (Magleopold Schul- und Bildungszentrum) gegeben. Es hat seinen Sitz in den Gemeinden Nkumeato und Umuezegwu Ihitte Uboma in Imo State. Der Name dieses Schulprojekts “Magleopold” stellt die Verbindung zwischen zwei Welten (Nigeria und Österreich mit Leopold als Patron von Niederösterreich) her. Dieses Zentrum soll ein Ort der qualitativen Wissens und Wertevermittlung, Begabtenförderung Völkerverständigung und ein Ort der Begegnung sein. Das Schulzentrum soll eine nachhaltige Entwicklung fördern und langfristig selbsterhaltend sein. Es soll qualitative Grund- und Mittelschulbildung für Schüler aus ärmeren Verhältnissen möglich und leistbar machen.Um das zu ermöglichen, werden wir danach streben die Lehrergehälter für die ersten zwei bis drei Jahre zu sichern. Dann werden wir für die ärmeren Familien ein leistbares Schulgeld einheben um die Verwaltungskosten und Lehrergehälter abzudecken. Die Schule soll sich im Laufe der Zeit selbst erhalten können. Die Lehrer werden qualifizierte Lehrkräfte vom Dorf und aus umliegenden Dörfern sein und dadurch wird das Projekt auch einen Beitrag zum Kampf gegen die Arbeitslosigkeit junger Menschen, besonders Universitäts- und Hochschulabsolventen leisten.